Die Stiftung Neu-Pasua

Der Heimatausschuss

Der Heimatausschuss der Ortsgemeinschaft Neu-Pasua bildete sich in den frühen 60-er Jahren aus dem Freundeskreis nachstehender Landsleute. Er war bis zur Gründung der Stiftung Neu-Pasua im Jahr 2001 Funktionsträger, Initiator und Sprachrohr unserer Heimatortsgemeinschaft (HOG).

Zur Sicherung und Fortführung der kulturellen Aktivitäten wie der Organisation der Heimattreffen, der Pflege des Heimatmuseums, der Herausgabe von Heimatbüchern und Dokumentationen sowie der periodischen Nachrichten (Trommler) für unserer Landsleute, gründete die HOG die Stiftung Neu-Pasua und übertrug ihr alle bisherigen Funktionen.

Die Gründungsmitglieder

Mathias Huber
Jakob Göttel
Frau Dr. Irmgard
Hudjetz-Loeber
Pfr. Anton Hudjetz
Fridrich Kühbauch

Georg Jentz
Ludwig Alter
Michael Huber
Melchior Huber


Trommler Georg Will beim Ausrufen einer Mitteilung

Die Stiftung Neu-Pasua Die Heimatortsgemeinschaft Neu-Pasua gab der Stiftung den Auftrag, die Geschichte des im Jahre 1791 von Siedlern aus Württemberg in Syrmien gegründeten Dorfes Neu-Pasua aufzuarbeiten und künftigen Generationen weiter zu vermitteln. Darüber hinaus soll das kulturelle Erbe der schwäbischen Ortschaft bewahrt und die Verbindung der Landsleute untereinander aufrecht erhalten werden.

Der von der Ortsgemeinschaft herausgegebene Trommler ist unser Heimatbrief. Er erscheint seit Dezember 1988. Als Bindeglied zwischen den noch lebenden Landsleuten in aller Welt kommt dem Nachrichtenblatt eine besondere Bedeutung zu. Es informiert nicht nur über aktuelle Ereignisse, sondern fördert auch das Zusammengehörigkeitsgefühl. Darüber hinaus stärkt der "Trommler" bei der nachfolgenden Generation das Bewußtsein für Abstammung und Tradition und vermittelt Ortsgeschichte.

Die Organe der Stiftung

Vorstand  Beirat 
Grußwort der Stadt Reutlingen

Der Erhalt und die Pflege der donauschwäbischen Kultur steht im Vordergrund der Aktivitäten der Stiftung. Ich halte es für sehr wichtig, dass dieses Wissen an die folgenden Generationen weitergegeben wird, die die Heimat ihrer nur durch Erzählungen und Bilder kennen lernen können. In der Heimatstube der Stiftung Neu-Pasua wird sehr anschaulich die damalige Lebens- und Arbeitsweise dargestellt. Das kulturelle Leben in Reutlingen erfährt dadurch eine besondere Bereicherung.

Es ist ein Verdienst unserer heutigen Gesellschaft, dass Menschen und Kulturen unterschiedlicher Bräuche und Sitten andrer Mitmenschen profitiert.

Grußwort v. 29. Mai 2004

Barbara Bosch
(OB Stadt Reutlingen)


Frau Oberbürgermeisterin Babara Bosch, Georg Jentz, Hans Lederer,
Kulturamtsleiter Dr. Werner Ströbele (von links)

Mit einer „schönen Geste der Versöhnung“

Gäste aus Serbien beim 22. Neu- Pasuaer Heimattreffen in der Listhalle REUTLINGEN.

Ihre Vorffahren siedelten sich Ende des 18. Jahrhunderts in der Nähe von Belgrad an; 1945 mussten sie als Folge des Krieges – ihre Heimat verlassen: die deutschstämmigen, ehemaligen Bürger von Neu-Pasua, von denen viele heute in Reutlingen leben. Am Samstagnachmittag kamen die Donauschwaben zu ihrem traditionellen Pfingsttreffen in der Listhalle zusammen. Zuvor hatten sie mit einer Kranzniederlegung auf dem Friedhof Römerschanze ihren Toten gedacht und gemeinsam einen Gottesdienst gefeiert.
Georg Jentz, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Neu-Pasua, und der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft der Donauschwaben, Hans Supritz, konnten neben Reutlingens Baubürgermeisterin Ulrike Hotz auch offizielle Vertreter aus Serbien begrüßen – und Jovan Tisma, Oberbürgermeister von Stara Pazova (Alt-Pasua) sowie Gerichtspräsident Cetojevic Dusan aus Stara Pazova.
Es sei bemerkenswert und eine „ schöne Geste der Versöhnung“, das die Stiftung Neu-Pasua wieder Kontakt mit den heutigen Einwohnern ihrer alten Heimat aufgenommen habe, wandte sich Hotz an die rund 150 Anwesenden.
Im vergangen Herbst hatte eine Delegation aus Reutlingen ihre früheren Heimat besucht und ihre serbischen Gastgeber zum Gegen-Besuch eingeladen.

Diese bedankten sich nun mit einer Reihe von Geschenken, darunter Zwei prächtige Stadtwappen und ein Album mit Fotos Neu-Pasuaer Häuser, die vor 1945 gebaut wurden.

Zu wissen, woher man kommt, sei wichtig für die Identität der Einzelnen, betonte Ulrike Hotz. Die Gesellschaft sei aufgefordert, dieses Wissen an die kommenden Generationen weiterzugeben.
„Gerade die Andersartigkeit der einzelnen Kulturen lehrt uns, Toleranz zu üben “ so die Bürgermeisterin.
Grußwort die deutsch- serbische Freundschaft: „ Wir hoffen, dass viele von ihnen uns besuchen. Sie sind uns alle willkommen “ 
Reutlinger Generalanzeiger.
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