Trommler Georg Will beim Lesen einer Mitteilung


















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Aktuelle Nachrichten




Heimattreffen der Neu – Pasuaer Landsleute am 10. Mai 2008

Wir hatten alle Landsleute aus Neu- Pasua und alle ihre Freund herzlich eingeladen zu dem traditionellen


24. Heimattreffen.

in der Listhalle in Reutlingen

Wir hoffen, dass wieder eine stattliche Zahl von Besuchern kommen wird und wir ein schönes Wiedersehensfest miteinander feiern können.

Dies war der Aufruf und viele viele kamen!

Bereits vor neun Uhr traf sich ein Grüppchen um letzte Hand an den Fluchtwagen zu legen, der als Augenfang im Foyer der Reutlinger Listhalle die Landsleute begrüßte und unter den Besuchern starkes Interesse fand. Mit „Landsleuten“ aus dem Museum wurde die Flucht plastisch nachgestellt. Phillip Stauch als Restaurator des Fluchtwagens war unermüdlich und immer freundlich bereit, die vielen Fragen über im Zusammenhang mit dem Wagen zu beantworten.
Der nachstehende Bericht aus dem Reutlinger Generalanzeiger (GEA) soll hier noch einmal den Hintergrund über das Ausstellungsstück beleuchten:
Besonderes Stück auf Rädern PFULLINGEN/REUTLINGEN. Neu-Pasua Pfullinger fahren mit einem selbst restaurierten ehemaligen Fluchtwagen zum 24. Heimattreffen am Samstag in der Reutlinger Listhalle In der Listhalle wird an Pfingstsamstag das 24. Neu-Pasuaer-Heimattreffen veranstaltet. Ab 9 Uhr erwartet die Besucher ein umfangreiches und interessantes Programm. Anton Stauch (Jahrgang 1940) aus Pfullingen und sein Bruder Philipp (1942) aus Waldbronn bei Karlsruhe präsentieren bei diesem Treffen ein ganz besonderes Stück aus der alten Heimat: einen restaurierten Fluchtwagen. Das gute, zitronengelbe Gefährt war in einem sehr schlechten Zustand, hatte viele wurmstichige Holzteile. Kfz-Meister Philipp Stauch hat den Wagen - zusammen mit anderen Fachleuten - in mühevoller Arbeit wieder auf Vordermann gebracht. Die Beschläge sind wieder so aufgebracht wie beim Originalzustand des Wagens und sind mit den alten Verbindungen geschmiedet. Bevor sich die Männer ans Werk machten, untersuchten sie den Wagen gründlich. Dabei entdeckte Philipp Stauch am unteren Wagenteil gelbe Farbreste. Bei der Restaurierung wurde deshalb diese Farbe wieder aufgebracht. Der Fluchtwagen stammt aus dem Jahr 1941. Er wurde von den Brüdern Büssmann, Wagnermeister und Schmiede, in Neu-Pasua gefertigt. Neu-Pasua ist eine Ansiedlung der Donauschwaben aus dem süddeutschen Raum in Serbien. Die Ansiedler der Sippe Bussmann kamen 1790 aus Schopfheim. Sie waren 1944 mit 700 anderen Pferdewagen auf der Flucht, die sie zunächst nach Österreich, dann nach Kriegsende weiter nach Deutschland in den Landkreis Lauf nach Weigenhofen führte, zusammen mit anderen Landsleuten. Der Opa Philipp Stauch, in Neu-Pasua Landwirt, hat dann in Bayern wieder mit seinem Pferden Lohnarbeit ausgeführt. Alsbald kam aber der Bulldog in Einsatz, so dass sich die Arbeit mit den Pferden nicht mehr lohnte. Der Wagen wurde dann auf der Bühne gelagert, bis ihn - erst vor ein paar Monaten - der Kfz-Meister Philipp Stauch restaurierte.

Restaurierter Fluchtwagen in der Listhalle mit den Gebrüdern Stauch
und zwie Vorstandsmitgliedern der Stiftung Neu-Pasua
(H.Flohr, 2.v.l. und G. Jentz, ganz rechts)




Totengedenken am Neu-Pasuaer Ehrenmal

Um 10 Uhr trafen sich zahlreiche Landsleute am Friedhof Römerschanze am Ehrenmal der Neu-Pasuaer zum Totengedenken. Leider musste die Gedenkfeier – wohl erstmals – ohne Pfarrer stattfinden. Die Begrüßung unserer Landsleute sowie die Worte zum Gedenken und Granzniederlegung erfolgten durch unseren Vorsitzenden. Elfriede Jentz verlas die Totenliste und mit dem Lied „Nun danket alle Gott“ schloss die Gedenkfeier. Besonders erfreut und geehrt waren wir über den überraschenden Besuch von Herrn Supritz mit Ehefrau und Mutter an unserem Ehrenmal.

v.l.n.r.:H. Lederer, H. Supritz, H. Flohr, F. Müller, E.+ G. Jentz
Neu-Pasuaer Landsleute beim Besuch unseres Ehrenmals am Friedhof Römerschanze, Reutlingen währenddes Pfingstfestes


Pfingstfest 2008, Gottesdienst in der Listhalle, Reutlingen
Unseren Festgottesdienst hielt der Reutlinger Stadtpfarrer Ziegler. In seiner Pfingstpredigt sprach er über die schwere Last der Vertreibung, das Verlassen der geliebten Heimat, des Hofes und der Kirche. Mit dem letzten Blick auf das Dorf erblickten die Flüchtenden den Kirchturm von Neu-Pasua. Doch die Kirche war das Einzige, das mit unseren Landsleuten mit geflohen ist. Sie ist immer Mitten unter uns, wo wir auch sind. Mit diesen tröstenden Worten zeigte er uns, dass trotz aller Not und allen Elends immer auch Hoffnung vorhanden ist.
Lieder und gesprochene Psalme begleiteten den Gottesdienst. Unser Dank gilt Herrn Pfr. Ziegler sowie M. Aicheler für ihren selbstlosen Einsatz. Besonders erfreut waren wir über das Angebot von Pfr. Ziegler die künftigen Heimattreffen im Gemeindehaus der Kreuzkirche abhalten zu können.



Nach dem Festgottesdienst begrüßte unser Vorsitzender die zahlreich erschienen Landsleute und weist u. a. auf den erneuten Versuch hin, die alte Heimat wieder gemeinsam besuchen zu können. Entsprechende Antragsformulare wurden an interessierte Landsleute ausgegeben.
Die Stadt Reutlingen hatte uns leider, trotz mehrfacher Bitten, keine Vertretung schicken können. Da die Listhalle letztmals von unseren Landsleuten als Treffpunkt genutzt werden konnte, bedauerten wir besonders, dass kein Vertreter der Stadt anwesend sein konnte. Umso erfreuter waren wir Neu-Pasuaer daher über das Erscheinen unseres Bundesvorsitzenden der Donauschwaben, Hans Supritz, der mit Frau und Mutter das Heimattreffen besuchte. In seiner Ansprache erzählte er, dass er, als er das schwere Amt übernommen hatte, viele Landsleute davon ausgingen, dass die Ortsgemeinschaften sich auflösen würden und ohne Zukunft wären. Und heute, heute sind sie das Glied, das über die Gräber die Hände reicht an die Generation der ehemaligen Feinde. Dass sie zusammen mit der nachkommenden Generation ehemaliger Feinde Gedenkstätten baut damit Unrecht – auf beiden Seiten – nicht in Vergessenheit gerät und als Mahnmal in der Erinnerung bleibt.


Die Festversammlung lauscht aufmerksam den Festreden


Nach den Festreden verblieb viel Zeit für das gemütliche Beisammensein, für freudiges Begrüßen wie geht’s, wie stets, bleibt gesund usw. usw.. Das Ganze wurde mit Getränken und Speisen gewürzt, damit man auch lange durchhalten konnte. Es spielten die "Neue Schwaben Musikanten" Um 18.30 Uhr erschienen die „Neuen Schwaben Musikanten“ aus Metzingen. Wir hatten 7 Mann/Frau erwartet; es kamen 13 Mann und eine Frau. Beim doch etwas langwierigen Auspacken der Instrumente leerte sich „fast fluchtartig“ der Saal. Alles gute Zureden zu bleiben half nicht. Nichts desto trotz begann die Kapelle zu spielen und steigerte sich in einen Spielrausch. Man sah direkt die Freude der Band am Spiel. Sie nahm den leeren Saal relativ gelassen und ihr musikalischer Leiter Karl Heinz Jedele meinte: „Solange mehr Zuhörer da sind als Musikanten, so lange spielen wir“. Und das taten sie dann auch: Alte und neue Weisen mit und ohne Gesang. Es war eine Freude. Die wenigen Tanzpaare hatten vermutlich noch nie soviel Platz zum Tanzen. Nur mit Überredung konnten wir die Musikanten überzeugen doch etwas früher Schluss zu machen. Nach einer letzten Zugabe war dann das 24. Heimattreffen der Neu-Pasuaer zu Ende.
Die „Neuen Schwaben Musikanten“ aus Metzingen mit ihrem musikalischen Leiter Karl Heinz Jedele.
und die "zahlreichen Tanzpaare"


Nachklang
Das Treffen war aus unserer Sicht ein voller Erfolg. Die Listhalle und das Totengedenken waren gut besucht und die Landsleute waren mit dem Ablauf der Festlichkeiten zufrieden. Der musikalische Ausklang wurde von uns sicherlich zu spät bestellt. Wir haben die Tanzlust der Neu-Pasuaer mehr aus der Erinnerung her gesehen und die vielen vergangen Jahre nicht berücksichtigt. Über die einzelnen Danksagungen der Teilnehmer für die Durchführung haben wir uns besonders gefreut. Allen die am Gelingen des Treffens mitgewirkt haben gilt unser Dankeschön.
fl 07. Juli 2008



Kulturnacht Reutlingen und Heimatmuseum Neu-Pasua
20. Oktober 2007, Öffnungszeit von 19.00 – 02.00 Uhr


Zur gemeinsamen Feierstunde - am Samstag den 6. Oktober - laden wir Sie herzlich ein. Die Reutlinger Kulturnacht bietet bei dieser Veranstaltung allen interessierten Kunst- und Kulturschaffenden eine Plattform um sich darzustellen. Unser Heimatmuseum wird an dieser ersten Reutlinger-Kulturnacht am 20. Oktober 2007 teilnehmen.
Das Neu-Pasuaer Heimatmuseum wurde am 3. April 1998 mit Hilfe der Patenstadt Reutlingen eröffnet. Das Museum will das Andenken an die alte Heimat der im Jahre 1790 ausgewanderten Schwaben lebendig halten. Durch den Zweiten Weltkrieg wurden sie vertrieben und kehrten überwiegend ins Schwabenland – ihrer Urheimat - zurück.
Das Heimatmuseum zeigt an Hand von Bildern, Modellen, originalen Werkzeugen und Trachten die Geschichte und das Brauchtum der Auswanderer, ihr Leben in der fernen neuen Heimat, ihre Vertreibung, ihre Flucht und - nach fast 200 Jahren - ihre Rückkehr.

Wir laden Sie ein, diese Nacht bei Kaffe und Kuchen mit uns gemeinsam zu Verbringen.
Sie finden uns bei Ihrer Tour Unter den Linden (siehe nachstehenden Tourenplan).

Touren durch die Reutlinger Kultur
Programmpunkte und Orte der Kulturnacht sind sieben “Touren” zugeordnet.
Das heißt nicht, dass sich Besucher für eine Tour entscheiden sollen, die Vorschläge sollen das räumliche Zuordnen und das Erstellen eines individuellen Tourplanes erleichtern. Später werden hier noch Karten und natürlich die einzelnen Programmpunkte zu finden sein.
1. Tour Echaz
2. Tour Markt
3. Tour Nikolai
4. Tour Obere Mitte
5. Tour Ost
6. Tour Ringelbach
7. Tour Unter den Linden
Nähere Informationen über die Reutlinger-Kulturnacht finden Sie unter http://www.reutlinger-kulturnacht.de/


Blick ins Heimatmuseum Neu-Pasua

fl 29. September2007



Wir erinnern an Friedrich Kühbauch - 1916 bis 1996 - Eine der bedeutendsten Persönlichkeiten Neu-Pasuas


Er war Landeskultur-Referent der Landsmannschaft der Donauschaben, war Kulturreferent im Kreisverband Reutlingen der Landsmannschaft der Donauschwaben, Vorsitzender der Heimatortsgemeinschaft Neu-Pasua, Familienforscher, Autor von sechs Werken über seine Heimatgemeinde und verfasste oder bearbeitete zahlreiche Bücher von Ortsgemeinschaften oder württembergischen Gemeinden. Der Lehrer, und zuletzt Ausbildungslehrer der Pädagogischen Hochschule, Friedrich Kühbauch, hat für seine enormen Kulturleistungen zehn Auszeichnungen, darunter auch das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse erhalten.

Er verstarb nach schwerer Krankheit am 22. Februar 1996. Mit der Bearbeitung des „Tagebuches der Bertha Weber" aus Neu-Pasua trat er 1977 an die Öffentlichkeit. Das Tagebuch der Pfarrerstochter Bertha Weber (geb. am 2.4.1841) stellt für die Donauschwaben eine der wertvollsten ulturgeschichtlichen Entdeckungen dar, so dass sein Erscheinen nicht nur die Landsleute aus Neu- Pasua, sondern auch die Freunde donauschwäbischen Schrifttums erfreute. Den Wortlaut dieses Tagebuches entnehmen wir dem „Neu-Pasuaer Trommler" vom Dezember 2006, der von der Stiftung Neu-Pasua herausgegeben wird. So schrieb Friedrich Kühbauch im Mai 1977 das Vorwort für das „Tagebuch der Bertha Weber" aus Neu- Pasua: Von sieben Töchtern, die Pfarrer
Friedrich Kühbauch - 1916 bis 1996
Weber hatte, war Bertha die zweitälteste Tochter. Im Kindesalter erkrankte sie schwer. Das Tagebuch berichtet ausführlich darüber. Als Folge dieser Erkrankung war ihr vom Schicksal eine schwere Bürde zum Tragen auferlegt worden. Dank der religiösen Erziehung und der Geborgenheit im Vaterhause, konnte sie in erstaunlicher Weise die Schattenseite ihres Lebens überwinden. Im Führen eines Tagebuches fand sie Trost und Erquickung. Es blieb ihr versagt, eine Ehe zu schließen. Mit ihrer Schwester Ida, die auch ledig blieb, betreute sie bis in ihr hohes Alter die Kleinkinder des Dorfes in einem Kindergarten, den jung und alt nur unter dem Namen „Ida-Schuel" kannte. Das Tagebuch der Bertha Weber umfaßt die Zeit von etwa 1830 bis 1880, zum Teil also auch jene Zeit, in der noch mancher Einwanderer lebte. Das Leben in den Dörfern der k.k. Militärgrenze war durch die strenge Militärverwaltung geprägt. Die Literatur zur Geschichte der österreichischen Militärgrenze ist vielfältig und umfangreich. Am bekanntesten sind wohl die Werke von R. v. Schumacher, „Des Reiches Hofzaun" (1940), und von Nikolaus v. Preradovich, „Des Kaisers Grenzer" (1970). Zum besseren Verständnis des geschichtlichen Hintergrundes, vor welchem die handelnden Personen im Tagebuch auftreten, sei folgender kurzer Rückblick erlaubt: Die Anfänge der Militärgrenze fallen in das 16. Jahrhundert. in die Regierungszeit des Kaisers Ferdinand I. (1503-1564). Ihre Einrichtung (slaw. Vojna, Krajina, Kraina, Krain) bestand 300 Jahre. sie zog sich durch Dalmatien. Kroatien. Slawonien, das Banat und Siebenbürgen, d. h. von der Adria bis zu den Karpaten. Die Grenze schied Österreich von der Türkei und hatte Schutz- und Verteidigungsaufgaben zu erfüllen. Die männliche Bevölkerung der Militärgrenze musste vom 18. bis zum 60. Lebensalter Militärdienst leisten. Von diesem Dienst war die Bevölkerung in einigen Orten, den so genannten „Militärkommunitäten", befreit, so z.B. in Peterwardein, Karlowitz und Semlin. Alle Ortschaften der Militärgrenze standen, je nach ihrer Größe, unter dem Befehl eines Obersten, Hauptmannes oder Oberleutnants. Diese Offiziere versahen in ihren Dörfern das Amt des Ortsvorstehers oder Richters, sie hatten die gleichen Machtbefugnisse wie etwa ein Schiffskapitän an Bord eines Kriegsschiffes. Im Jahre 1834 zählte die Militärgrenze 1 124 000 Einwohner. Die männliche Bevölkerung war in 17 Infanterieregimenter, ein Husarenregiment und ein Bataillon Schiffsoldaten (Tschaikisten) eingeteilt. Jedes Regiment bestand in Friedenszeiten aus zwei Bataillonen oder zwölf Kompanien. Die Deutschen aus Neu-Pasua, die Slowaken aus Alt-Pasua und die Serben aus Woika bildeten z.B. eine Kompanie. Je zwei Regimenter unterstanden einem Brigadegeneral, je zwei Brigaden einem Generalkommando. Das Generalkommando war dem Hofkriegsrat in Wien, als der höchsten Verwaltungsbehörde unterstellt. Die vier Generalkommandanten hatten ihren Sitz in Agram für die Karlstädter, Banal und Warasdiner Grenze, in Peterwardein für die Slawonische Grenze, in Temeswar für die Banater und in Hermannstadt für die Siebenbürger Grenze. Die Verwaltungssprache war die deutsche. 1851 wurde die siebenbürgische, 1873 die Banater Militärgrenze aufgehoben und Ungarn einverleibt. Die kroatisch-slawonische Militärgrenze wurde erst 1881 mit Kroatien vereinigt. Peterwardein, das „Gibraltar der Donau", umgab noch in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Glorie des Siegers Prinz Eugens über die Türken vom 5. August 1716. Die Stadt galt zweifellos auch damals noch als die stärkste und bedeutendste österreichische Festung im Bereich der südöstlichen Grenze zur Türkei. Das Generalkommando in Peterwardein wurde daher stets auserwählten Militärs übertragen, deren Zuneigung, ja Freundschaft, sich Pfarrer Weber zumeist erfreuen durfte (Markus Freiherr von Csollich, Gustav Freiherr von König). Neu-Pasua hatte im Gebiet des Peterwardeiner Grenzregiments einen gewissen Seltenheitswert. Den Ort begründeten 1790 protestantische Direkteinwanderer aus dem Deutschen Reich, er galt als eine Art Mustersiedlung für das dortige Gebiet. Die Nähe Peterwardeins und Semlins erhöhte noch die Bedeutung dieser deutschen Ortschaft. Andererseits brachte gerade diese günstige Verkehrslage Neu-Pasuas, allerdings inmitten andersnationaler und anderskonfessioneller Völker, der Gemeinde die größten Nöte. Eingehend wird darüber in der Broschüre „Andreas Weber, Pfarrer zu Neu-Pasua" von I. Soppron berichtet. Das Büchlein, aus dem Jahre 1885, ist als unveränderter Nachdruck 1977 in Reutlingen erschienen. Es kann als Ergänzung dieses Tagebuches angesehen werden.
Reutlingen im Mai 1977
fl 13. Februar 2007

Volkstrauertag 2006 am Donauschwabenufer in Ulm
- Gedenken auch als Motivation zum eigenen Handeln verstehen

Alljährlich zum Volkstrauertag veranstaltet der Kreisverband des Bundes der Vertriebenen am Donauschwabenufer in Ulm, beim Ahnen-Auswanderer-Denkmal eine feierliche Gedenkveranstaltung zu der auch in diesem Jahr wieder sehr viele Landleute, Freunde und Ehrengäste kamen.
Hans Supritz, Bundes- und Landesvorsitzende der Donauschwaben, erinnerte in seiner Ansprache daran, dass uns nun schon 61 Jahre vom Ende des 2. Weltkrieges und 38 Jahre vom 1. Weltkrieg trennen. Ein dreiviertel Menschenleben bzw. ein Menschenleben sind seitdem vergangen. Vom 1. Weltkrieg gibt es fast keine lebende Zeugen mehr und die Erlebnisgeneration des 2. Weltkrieges wird auch immer weniger. Es dränge sich also die Frage auf, so Supritz, warum stehen wir dann heute hier? Stichwortartig, bevor er ausführlicher über den Sinn dieser Feiern einging, beantwortete er diese Fragen so:

• „Wir sind hier: Weil das Geschehen in diesen beiden grollen Kriegen des letzten Jahrhunderts,
  insbesondere aber des Zweiten Weltkrieges mit der daraus folgende Vertreibung und Flucht,
  die so schrecklich und furchtbar waren, dass sie uns bis in die heutige Zeit beschäftigen
  und teilweise das politische Geschehen immer noch beeinflussen.
• Weil die Wunden von damals immer noch nicht verheilt sind.
• Weil die Millionen von Toten uns auch heute noch mahnen.
• Weil wir; die Menschheit, immer noch nichts gelernt haben und immer noch. unfähig sind,
  ohne Kriege in friedlicher Koexistenz miteinander auszukommen."
Und, so Supritz weiter, gerade deswegen dürfe das Erinnern nicht aufhören. Ohne Erinnerung ist die Überwindung des Schreckens nicht möglich, ohne Erinnerung kann man keine Lehren für die Zukunft ziehen um für die Nachkommen den Freiraum zu schaffen diese Zukunft zu gestalten, die getragen sein muss von Demokratie, Achtung der Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit und menschlicher Würde für Jedermann. Im Wandel der Zeit müsse immer wieder nach neuen Wegen und Formen der Erinnerung gesucht und diese umgesetzt werden. Dies bedeute, dass wir von mal zu mal gefordert sind, die Kultur des gemeinschaftlichen Trauerns, des aktiven Erinnerns und Gedenkens weiter zu entwickeln, damit die von uns gewollten, mahnenden und friedensstiftenden Signale von der jungen Generation verstanden werden.


Die Jugend müsse diese Signale als Anregung und Motivation zum eigenen Handeln begreifen, nicht passiv zu bleiben, wenn Menschenrechte mit Füssen getreten werden. Unser alljährliches Gedenken, hier am Donauschwabenufer erfüllt dann seinen Sinn und wird nicht zu einem bloßen Ritual oder einer Pflichtübung, wenn es, zum Handeln verstanden wird. Zum Handeln im Sinne der Friedensarbeit, denn das ist auch der ethische Auftrag der vielen Ermordeten und Getöteten, um die wir heute trauern.

• Wir denken heute an die Opfer von Gewalt und Krieg, Kinder, Frauen und Männer aller Völker.
• Wir gedenken der Soldaten, die in den Weltkriegen starben, der Menschen, die durch
  Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft oder als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben
  verloren.
• Wir gedenken derer, die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten, einer
  anderen Rasse zugerechnet wurden oder deren Leben wegen einer Krankheit oder Behinderung
  als lebensunwert bezeichnet wurde.
• Wir gedenken derer, die ums Leben kamen, weil sie Widerstand gegen die Gewaltherrschaft geleistet
  haben, und derer, die den Tod fanden, weil sie an ihrer Überzeugung oder ihrem Glauben festhielten.
• Wir trauern um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage, um die Opfer von
  Terrorismus und politischer Verfolgung.
• Wir trauern mit den Müttern und mit allen, die Leid tragen um die Toten.

Aber unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern, und unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen hier und in aller Welt.
Aus Der Donauschwabe, Mitteilungen Nr.1, 15. Jan. 2007
fl 04. April 2007


Personelles - Änderungen im Vorstand und Beirat

Friedrich Lang, Friesenstraße 25, 72793 Pfullingen , jahrelang Mitglied im Beirat der Stiftung, legte aus Altersgründen sein Amt nieder. Er wird, solange es ihm die Gesundheit dies erlaubt, unsereren Trommler weiterhin persönlich in Pfullingen austragen. Vorstand und Beirat danken ihm herzlich für seinen Einsatz für die HOG und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.

Hartmut Flohr, ein neues Vorstandsmitglied
Hartmut Flohr, zweiter Sohn von Dr. Hans Flohr (Arzt in Neu-Pasua) und Regine, geb. Kühbauch (Lehrerin in Neu-Pasua), wurde in der Sitzung der Stiftungsorgane vom 8. Juli 2006 als neues Vorstandsmitglied für die 2. Amtsperiode, bis April 2008 vorgeschlagen und einstimmig von allen Anwesenden als stellvertretender Vorstand gewählt. Er nimmt die Wahl an und bittet um Unterstützung des Vorstandes und des Beirats. Hartmut Flohr wurde am 22. Januar1943 in Neu-Pasua geboren. Nach der Flucht lebte die Familie Flohr mit ihren drei Kindern (Helmut, Hartmut und Helga) nach der schwersten Zeit in Österreich, hier starb auch der Vater Dr. Hans Flohr 1949 im Lager Steinkogel (Ebensee), in Hülben (1949) und seit 1956 in Reutlingen (beide Württemberg). Er ist seit 1967 mit Ulrike (geb. Juknat) verheiratet, hat zwei Kinder (Andreas und Julia-Elise) und wohnt in 72762 Reutlingen, Stäffelesgässle 1.
Nach dem Abitur studierte er in Tübingen und Freiburg die Wirtschaftswissenschaften und arbeitete seit 1971 als Dipl. Volkswirt in der Daimler-Benz AG in verschiedenen Bereichen bis zu seiner Pensionierung.

Hans Lederer
Hans Lederer legte sein Amt als stellvertretender Vorstand aus gesundheitlichen und persönlichen Gründen nieder und schlug Hartmut Flohr als seinen Nachfolger vor. Er bleibt jedoch dem Vorstand erhalten und wird weiterhin für Sonderführungen im Heimatmuseum zur Verfügung stehen.
Vorstand und Beirat der HOG danken ihm für seinen unermüdlichen Einsatz und zählen weiter auf seinen Rat und sein unerschöpfliches Wissen über die alte Heimat Neu-Pasua.

Günther Rometsch, ein neues Beiratsmitglied
Günther, Friedrich Rometsch, ältester Sohn des Bezirksvorstehers (Landrat) Adam Rometsch (genannt Sotsch) und Anna, geb. Kühbauch (Lehrerin in Neu-Pasua), wurde in der Sitzung der Stiftungsorgane am 7.10.06 von Vorstand und Beirat einstimmig als weiteres Beiratsmitglied gewählt.
Er ist Jahrgang 1940 und wurde am 27. April in der Postgasse zu Neu Pasua geboren. Nach der Flucht lebte Anna Rometsch mit ihren vier Kindern (Elfi, Günther, Ortwin und Ingrid) nach der Zeit in Österreich, in Grainau (Bayern), in Hülben und Reutlingen (Württemberg) und seit 1964 in Heidelberg und Umgebung. Er ist seit 1968 mit Nevenka verheiratet und lebt zur Zeit in 69190 Walldorf, Banatstr.33 (Baden).
Nach der Schreinerlehre mit erfolgreicher Meisterprüfung arbeitete er seit 1978 - nach einigen Jahren Praxis - als Technischer Fachlehrer an der Gewerbeschule Schwetzingen bis zur Pensionierung (Sommer 2004).

von links: Hans Lederer und Günther Rometsch
Die Redaktion gratuliert Günther Rometsch und Hartmut Flohr zur Wahl und wünscht ihnen viel Freude und Erfolg bei ihrer Arbeit für die Landsmannschaft Neu-Pasua. Sie dankt Hans Lederer für seinen bisherigen aufopfernden Einsatz, wünscht ihm gute Gesundheit und rechnet weiter mit seinem tiefen Wissen über Neu-Pasua.
fl 10. Oktober 2006/ 10. Jan. 2007

Dr. Manfred Oechsle, ehemaliger Oberbürgermeister von Reutlingen, ist im Alter von 72 Jahren gestorben

Er war ein Kommunalpolitiker mit Entschlusskraft, Weitblick und Augen-Maß; zugleich war er ein Mann aus dem Volk mit hohen Anforderungen an sich selbst und ehrlichem, aus dem Herzen kommenden Verständnis für die Menschen aus allen Kreisen der Bevölkerung. Reutlingen wird seinen Alt-Oberbürgermeister und Ehrenbürger in dankbarer Erinnerung behalten. Seine Bürgernähe und seine Referenzen hatten dazu zweifellos beigetragen. Aber auch sein Versprechen, dass er ein Oberbürgermeister für alle sein wolle.(GEA-Reutlingen)


Friedrich Kühbauch vom Heimatausschuß der Neu-Pasuaer (rechts) überreichte an Oberbürgermeister Dr. Manfred Oechsle und Alt-Landesbischof Dr. Helmut Claß eine Silbermedaille als Dank für die geleistete Arbeit für Heimatvertriebene (Juni 1990).



Dr. Oechsle, gest. am 28. Nov. 2006
Oberbürgermeister a.D.
Am 1.6.1976 wurde in der Sitzung des Gemeinderates der Stadt Reutlingen die Übernahme der Patenschaft einstimmig beschlossen. Es stimmten alle 40 Stadträte der 4 verschiedenen Fraktionen zu. (keine Stimmenthaltung) Dieses Versprechen hat Dr. Oechsle immer gehalten.
Sein Einsatz und seine Verbundenheit mit den Vertriebenen dokumentiert sich beispielhaft in der Patenschaftsurkunde für die donauschwäbischen Gemeinden Franzfeld und Neu-Pasua. Es war 1975, als der damalige Oberbürgermeister Manfred Oechsle den Vertretern der Heimatgemeinden Franzfeld und Neu-Pasua die Patenschaftsurkunde überreichte. Für die Donauschwaben war dies der letzte bedeutsame Schritt des endgültigen Angekommenseins in der neuen Heimat Reutlingen.

Redaktion der Heimatorganisation Neu-Pasua
fl 1. Dezember 2006



Wie geht es weiter mit den Häusern und Heimatstuben der Donauschwaben in Deutschland?
- Die Tagung der Heimatortsgemeinschaften befasste sich mit der Zukunft dieser Heimat-historischen Einrichtungen

Seit der Zeit der Flucht und Vertreibung vor 62 Jahren sind mehrere Häuser der Donauschwaben in der Bundesrepublik Deutschland und zahlreiche Heimatstuben mit musealem Charakter, vor allem in Süddeutschland, entstanden. Sie sind nebst dem Haus der Donauschwaben in Sindelfingen und dem Zentralmuseum der Donauschwaben in Ulm durchwegs in eigener Initiative, Eigenarbeit und Eigenfinanzierung der landsmannschaftlichen Organisationen oder der Heimatortsgemeinschaften errichtet und bisher auch betrieben und unterhalten worden. Obwohl diese Häuser und Heimatstuben immer noch voll lebensfähig sind und erhalten werden, stellt sich für die weitere Zukunft die Frage ihres Erhaltes und der Sicherung wertvoller und einzigartiger In Die Fragen stellen sich bei weitsichtiger Überlegung und vorausschauendem Denken der Führung der Landsmannschaft der Donauschwaben auf Landes- und Bundesebene. Der Bundes- und Landesvorsitzende der Landsmannschaft der Donauschwaben, Hans Supritz, stellte daher dieses Thema in den Mittelpunkt einer wieder sehr gut besuchten Tagung der Heimatortsgemeinschaften am 24. September im Haus der Donauschwaben in Sindelfingen. „Es geht uns heute darum, die Situation der Heimatstuben und der donauschwäbischen Zentren zu erfahren und daraus die Weichen für die Zukunft stellen zu können" sagte Hans Supritz in seinen einführenden Worten. Bereits vor einem Jahr wurde bei der HOG-Tagung Donauschwaben" durch die Geschäftsführerin Henriette Mojem ausführlich dargelegt. Am Beispiel von drei Heimatstuben/ Heimatmuseen und drei Häuser der Donauschwaben, wurde die Problematik, aber auch konkrete Lösungsansätze, für deren Zukunftssicherung deutlich offen gelegt. Die Erkenntnisse daraus sollen die betroffenen Heimatortsgemeinschaften und die Träger der Häuser dazu anregen, jetzt unverzüglich Weichen für die Zukunft zu stellen. Die Landsmannschaft wird sie dabei unterstützen und ggf. einen entsprechenden Arbeitskreis bilden, sagte der Bundesvorsitzende Hans Supritz. Er bat die Landsleute, und insbesondere die HOG-Vorsitzenden, sich für die Zukunft um es der Nachwelt zu erhalten. Wer keine Spuren hinterlässt, der hat auch nicht gelebt, sagt ein Sprichwort! Und deswegen, so Supritz, stehen alle Donausachwaben in der Pflicht, ihren Beitrag zu leisten, jeder mit seinen Möglichkeiten!

Das Heimatmuseum der Stiftung Neu-Pasua in Reutlingen
Georg Jentz, der Vorsitzende der Stiftung Neu-Pasua mit Sitz in der Patenstadt Reutlingen, der Neu-Pasuaer Heimatortsgemeinschaft, berichtet über das von der Stiftung getragene Heimatmuseum. Er verdeutlichte die Einrichtung anschaulich in Wort und Bild mit einer Reihe von Dias. Im früheren Krankenhaus, im Obergeschoss, stehen der Stiftung 120 Quadratmeter Fläche auf Mietbasis zur Verfügung. Die Zahlung der Miete wird aber von der Stadt erlassen. Eine Erweiterung ist in der Planung. Das Museum wurde 1998 gegründet. Viele Bilder und zahlreiche Exponate, Originale und Nachbildungen, geben einen eindrucksvollen Einblick in das Leben der früheren rein deutschen Großgemeinde in Syrmien, die einst 6000 Einwohner zählte. Es beinhaltet einen originalen Fluchtwagen, viele Gerätschaften, einen Ortsplan und nebst weiteren Originalen auch Nachbildungen von Gerätschaften, die in das Leben der Gemeinde und ihrer Bewohner, von der Flucht und der Neuansiedlung geben. Finanziert wurde und wird das Museum aus Spenden, Erträgen aus dem Heimatbuch, das bereits in 5. Auflage erschienen ist, dem „Trommler" und den Erträgen des Stifterkapitals. Jentz wies auch, was ebenfalls im Museum dokumentiert ist, auf bedeutende Persönlichkeiten der deutschen Großgemeinde hin, zu denen Bischof Popp, Friedrich Kühbauch, Johann Brücker und Jakob Rometsch zählen. Ein Vorstand und Beirat wachen über den Fortbestand der Stiftung und des Heimatmuseums.
Auszug aus: Der Donauschwabe - Mitteilungen Nr. 11, 15. November 2006 -wack-


v.l.: Georg Jentz, Andreas Pfaff, Anton Kindtner, Martin Kundl
Gustl Huber, Hans Supritz, Paul Nägel und Andreas Klein


fl 07.11.06
Andreas Weber Medaille für den Bundesvorsitzenden der DS
Hans Supritz, Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Donauschwaben, erhielt als Anerkennung für seine Leistungen für die Landsmannschaft durch die Heimatortsgemeinschaft Neu-Pasua die Andreas Weber Medaille. Er ist damit der 20-igste Träger dieser höchsten Auszeichnung unserer HOG. Die Medaille wurde ihm während der Bundesversammlung am 16.07.06 im Haus der Donauschwaben Sindelfingen durch die Vorsitzenden des Vorstands und des Beirats der Stiftung Neu-Pasua im Namen der HOG übereicht.
fl 16. Juli 2006



Hans Supritz, links neben Oberbürgermeister Gönner von Ulm und unserem Vorsitzenden Georg Jentz bei der Einweihung unserer Gedenktafel an die Auswanderung an der Ulmer Mauer.

Ehrentafel der Neu-Pasuaer an der Ulmer Gedenkstätte
Es ist soweit, die Ehrentafel der Neu-Pasuaer zum Gedenken an die Auswanderung im Jahre 1790 bis zur Vertreibung 1944 hat ihren Platz an der Ulmer Mauer gefunden. Die Einweihung erfolgte in feierlichem Rahmen am 20. Mai 06 (vgl. Bild oben).
fl 20. Mai 2006



Gedenktafel der Neu-Pasuaer an die Auswanderung und Vertreibung

Gemeinsames Pfingsttreffen der Neu-Pasuaer und Franzfelder
Festakt zum 30. Jahrestag der städtischen Patenschaft in Reutlingen
Über 350 Neu-Pasuaer und Franzfelder kamen zum 30. Jahrestag der Patenschaft zwischen der Stadt Reutlingen und den Heimatortsgemeinschaften Neu-Pasua und Franzfeld. Schon am Morgen hatten sie sich zum Friedhof Römerschanze aufgemacht, um ihrer Verstorbenen zu gedenken. Nach dem Mittagessen bat Pfarrer Lothar Stehle, selbst ein Heimatvertriebener aus der Nähe von Neu-Pasua, heute ein Vorort Belgrads, zum Festgottesdienst.
Stehle war es auch, der anregte, die alljährlichen Feierlichkeiten der Neu-Pasuaer und der Franzfelder zusammenzulegen. Der Einfall hat sich bewährt: "Künftig werden wir immer zusammen feiern", beschloss Georg Jentz, Heimatortsgemeinschaft Neu-Pasua mit Blick auf die vollbesetzten Kaffeetische.
Sogar Donauschwaben aus Kanada und aus Argentimen hatten sich eingefunden. Und weil diese gemeinsame Auftaktveranstaltung etwas ganz Besonderes sein sollte, dauerte das Programm auch bis zum späten Abend. Ein Filmvortrag über Neu-Pasua und am Abend der Auftritt der Donauschwäbischen Tanz- und Trachtengruppe untermalten den Festakt. Mit fröhlichem Tanz bis spät in die Nacht klang die 1. gemeinsame Veranstaltung der Neu-Pasuaer und Franzfeldern aus.
fl 15. Juli 2006




v. l.: Zimmermann (Mramorak), Dr. Lieb (Franzfeld), Bürgerm. Hahn (Reutlingen),
Pfr. Stehle (Mramorak), Jentz (Neu-Pasua), Krotz (Franzfeld)


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